Mentaltraining im DaF- und DaZ-Unterricht – Lernen beginnt im Inneren

Veröffentlicht am 30. Januar 2026 um 14:55

Sprache zu lernen bedeutet weit mehr als Grammatik und Wortschatz. Es bedeutet, sich zu zeigen, Fehler zuzulassen, Neues zu wagen und an sich selbst zu glauben. Genau hier setzt Mentaltraining an – und genau deshalb kombiniere ich Mentaltraining bewusst mit meinem DaF- und DaZ-Unterricht.

Was ist Mentaltraining?

Mentaltraining beschäftigt sich mit unserer inneren Welt: mit Gedanken, Gefühlen, inneren Bildern und Überzeugungen. Es macht sichtbar, was oft unbewusst wirkt – und genau darin liegt seine große Kraft. Denn unsere Gedanken beeinflussen, wie wir lernen, wie wir Herausforderungen begegnen und wie wir uns selbst sehen.

 

Mentaltraining hilft dabei, innere Blockaden zu lösen, Ängste abzubauen und neue, stärkende Perspektiven einzunehmen. Es zeigt uns: Wir sind unseren Umständen nicht hilflos ausgeliefert. Veränderung beginnt im Inneren – und sie ist möglich.


Warum Mentaltraining im Sprachunterricht so wertvoll ist

Viele Lernende im DaF- und DaZ-Bereich bringen nicht nur unterschiedliche sprachliche Hintergründe mit, sondern auch persönliche Geschichten, Unsicherheiten und Erfahrungen. Angst, Fehler zu machen, mangelndes Selbstvertrauen oder negative Lernerfahrungen können das Sprachenlernen erheblich erschweren.

Durch die Verbindung von Mentaltraining und Sprachunterricht entsteht ein Raum, in dem Lernen leichter werden darf:

  • Lernende fühlen sich sicherer und ernst genommen

  • Motivation und Selbstvertrauen wachsen

  • Fehler werden als Lernchance gesehen

  • Lernen wird nachhaltiger und freier

Sprache entfaltet sich am besten dort, wo Vertrauen, Mut und innere Stärke wachsen dürfen.

Mein persönlicher Weg zum Mentaltraining

Mein erster Kontakt mit Mentaltraining war durch eine ganz besondere Person: Martina Herzlinger. Sie hat mir gezeigt, wie entscheidend das ist, was im Inneren eines Menschen passiert – und wie kraftvoll unsere Gedanken wirklich sind.

Zu dieser Zeit befand ich mich selbst in einer herausfordernden Lebensphase: eine Scheidung, zwei kleine Kinder und viele offene Fragen. Mentaltraining hat mir geholfen, meinen Blick zu verändern. Ich habe gelernt, dass vieles möglich wird, wenn man bereit ist, die Perspektive zu wechseln.

Diese Erfahrung war tief prägend für mich – und dafür bin ich bis heute sehr dankbar.

Auf ihren Rat hin habe ich die Ausbildung zur diplomierten Mentaltrainerin an der Vitalakademie absolviert. Parallel dazu habe ich studiert, mich kontinuierlich fortgebildet und meinen pädagogischen Weg weiterentwickelt.

Meine Vision

Heute verbinde ich all diese Erfahrungen in meinem Unterricht. Mein Ziel ist es, Lernräume zu schaffen, in denen Menschen nicht nur eine neue Sprache lernen, sondern auch Vertrauen in sich selbst gewinnen.

Ich möchte zeigen, dass Lernen leicht(er) sein darf. Dass Fehler dazugehören. Und dass jede und jeder das Potenzial in sich trägt, über sich hinauszuwachsen.

Denn ich bin überzeugt: Wenn sich im Inneren etwas verändert, wird Lernen kraftvoll, lebendig und nachhaltig.

Sprache beginnt im Kopf – und im Herzen.

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