Deutsch unterrichten: Schule oder DaF/DaZ?

Veröffentlicht am 20. Januar 2026 um 14:00

Mein persönlicher Weg – und warum Mentaltraining für mich dazugehört

Deutsch zu unterrichten ist für mich mehr als ein Beruf.
Es ist ein Weg, der auch meine eigene Geschichte widerspiegelt.

Denn Deutsch ist nicht meine Muttersprache.
Ich musste diese Sprache selbst lernen – mit all ihren Herausforderungen, Unsicherheiten und inneren Hürden. Genau diese Erfahrung prägt heute meine Arbeit als DaF/DaZ-Trainerin.


Meine eigene Erfahrung als Deutschlernende

Als ich selbst Deutsch lernte, habe ich schnell gemerkt:
Grammatik und Vokabeln allein reichen nicht aus.

Ich kannte das Gefühl,

  • zu verstehen, aber nicht zu sprechen

  • Angst zu haben, Fehler zu machen

  • innerlich zu blockieren, obwohl das Wissen da war

Diese Erfahrungen haben mir die Augen geöffnet.
Ich habe erkannt, wie stark emotionale Faktoren das Sprachenlernen beeinflussen – und wie wenig darüber oft gesprochen wird.

Heute weiß ich:
👉 Wer selbst Deutsch gelernt hat, versteht Deutschlernende auf einer anderen Ebene.

Deutschunterricht in der Schule – wertvoll, aber begrenzt

Ich habe Deutsch auch im schulischen Kontext unterrichtet.
Dort gibt es klare Strukturen, Lehrpläne und Erwartungen. Diese Rahmenbedingungen sind wichtig und sinnvoll.

Gleichzeitig habe ich erlebt, dass im Schulalltag oft zu wenig Raum für individuelle Ängste, Blockaden oder Selbstzweifel bleibt.
Nicht, weil sie unwichtig sindsondern weil Zeit, Vorgaben und Bewertungssysteme Grenzen setzen.

Viele Lernende könnten mehr, als sie zeigen.

DaF/DaZ-Unterricht – Lernen auf Augenhöhe

Als DaF/DaZ-Trainerin arbeite ich vor allem mit Erwachsenen,
die Deutsch für Alltag, Beruf oder Integration benötigen.

Hier steht nicht der Lehrplan im Mittelpunkt, sondern der Mensch.

Durch meine eigene Lernbiografie erkenne ich Hindernisse oft sehr früh:

  • Sprachangst

  • Perfektionismus

  • negative Lernerfahrungen

  • fehlendes Selbstvertrauen

 

Diese Hindernisse versuche ich bewusst in meinen Unterricht zu integrieren – nicht als Problem, sondern als Teil des Lernprozesses.

Warum ich Mentaltraining mit DaF/DaZ kombiniere

Mentaltraining ist heute in vielen Bereichen längst etabliert:
im Sport, im Coaching, in der Persönlichkeitsentwicklung.

Auch beim Sprachenlernen spielt der mentale Zustand eine entscheidende Rolle.
Aus meiner Erfahrung – als Lernende und als Lehrende – weiß ich:

👉 Sprache lernt man besser, wenn der Kopf frei ist.

Deshalb verbinde ich:

  • fundiertes DaF/DaZ-Training

  • mit mentalen Techniken wie:

    • Arbeit an Glaubenssätzen

    • Umgang mit Angst und Blockaden

    • Stärkung von Selbstvertrauen

Diese Kombination hilft Lernenden, nicht nur mehr zu wissen,
sondern sich auch zu trauen.

 

Mein Ansatz: Verstehen, begleiten, stärken

Ich unterrichte nicht von oben herab.
Ich begleite Menschen auf Augenhöhe.

Weil ich selbst weiß, wie es sich anfühlt:

  • neu anzufangen

  • Fehler zu machen

  • sich fremd zu fühlen in einer neuen Sprache

Mein Ziel ist ein Lernraum, in dem:

  • Fehler erlaubt sind

  • Fortschritt sichtbar wird

  • Selbstvertrauen wachsen darf

Für wen mein Angebot besonders geeignet ist

Mein Ansatz ist ideal für Menschen, die:

  • Deutsch lernen oder verbessern möchten

  • sich beim Sprechen unsicher fühlen

  • trotz Vorkenntnissen blockieren

  • einen ganzheitlichen Zugang suchen

Ob Anfänger oder Fortgeschrittene –
entscheidend ist nicht das Niveau, sondern der Mensch.

Meine Erfahrung als Deutschlernende,
meine Arbeit im schulischen Kontext
und meine Tätigkeit als DaF/DaZ-Trainerin
haben mir eines klar gezeigt:

Erfolgreiches Sprachenlernen entsteht dort,
wo Sprache, Verständnis und mentale Stärke zusammenkommen.

Genau dafür stehe ich.

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